Aktuelles



Jeden 2. Donnerstag Wochenmarkt im Hof von Tines Café, Breitgasse 2, 69493 Hirschberg    von 14-16 Uhr

Verkauf von Streu- und Wildobstprodukten aus eigener Ernte und Herstellung 

 

nächster Markt am  14.1.21  |  28.1.21  | 11.2.21  | 25.2.21


Vielfaltslädchen Öffnungszeiten - Verkauf ab Haus

 Machen Sie sich oder anderen ein Geschenk mit

 

ObstWiesenSchätze

aus Streu- & Wildobst meiner Streuobstwiesen -

Kulturlandschaft & Artenvielfalt im Glas!

 

Reginas Gartenvielfalt | 69493 Hirschberg | Jahnstraße15

 

  Verkauf n. tel. Vereinbarung | 06201-56557 | unter gebotenen AHA-Corona-Sicherheitsvorkehrungen



Meine ObstWiesenSchätze


... aus der Herbst/ Winterproduktion 

 

Aroniabeeren finden mit ihrem säuerlichen Geschmack hauptsächlich Verwendung in der Weihnachtsbäckerei.

Die Quitte ist zu Unrecht bei Vielen verkannt. Aus ihr lassen sich Senfe und Chutneys so wie geschmacksintensive Dessertquitten herstellen, die auch zu Raclette und Lamm gut passen.

In Südosteuropa gehört sie wie selbstverständlich auf den Tisch.

Die Rote Weintrauben mit ihrer besonderen Würze liefern Brotaufstriche, die sich sehr gut zu Camembert und Frischkäse genießen lassen. Ihr sehr aromatischer Saft, der durch zwei mal passieren viele Fruchtanteile behalten hat, ergibt mit Wasser eine herrlich fruchtige Schorle, kann zu Fruchtpudding, Eis und in Gemüsepfannen verwendet werden.

Mispel & Speierling  bilden das Schlusslicht im Erntejahr. Die Kurpfalzmispel erinnert geschmacklich an einen sämigen Apfel mit Bananenaroma, der Speierling an eine fruchtige Birne. Beide Früchte sind wenig bekannt. Das liegt sicherlich daran, dass sie ihr typisches Aroma erst dann entfalten, nachdem ihre Gerbstoffe abgebaut sind. Sie sind also erst dann köstlich und genussreif, wenn man sie - wüsste man es nicht besser- äußerlich eher für verdorben hielte.


... aus der Sommerproduktion

 

Die Olive des Nordens, die Kornelkirsche oder Dirndl, wie sie in Österreich heißt, wird als pikanter Senf verarbeitet, der hervorragend zu Weißwürsten passt und deshalb auch gern zu meinem Weißwurst-Wiesenfrühstück gereicht wird. 

Kleine, schwarze Wildkirschen beeindrucken durch ihr feinsäuerliches Kirsch-Johannisbeeraroma; die gewöhnliche große Wildkirsche hat eine angenehme Süße.

Die Felsenbirnenaufstriche, wegen ihres Mandel-Marzipanaromas auch Baumpralinen genannt, lassen sich auch gut zu Weichkäse und Fisch kombinieren.

Johannisbeeren als Schüttel-Johann können als Preiselbeerersatz verwendet werden und schmecken gut zu Käse. Johannisbeeressig mit Rotwein schmeckt hervorragend zu Sommer- und Wintersalaten. Die außergewöhnliche Kompostion als 'Bärenkopfsauce' ist eine gute Kombination zu Ei, Käse und dunklem Fleisch.

Walnusstapanade aus Schwarzen Walnüssen oder Juninüsse sind ein Highlight jeder Speise, sein einzigartiger Sirup verfeinert den Kaffeegenuss. Walnusslikör ist ein Digestif, der geschmacklich einem Ramazzotti ähnelt.

Zwetschgen-Kenner lieben die Frucht als traditionelles Latwerg oder seinen vielseitigen Varianten, süß-sauer zu Meerrettich und Rindfleisch und den köstlichen Fruchtessig.

Der alte Geißhirtlebaum -geschätzt 120 Jahre alt- mit einer Standbreite und einer stattlichen Höhe von jeweils 10 m liefert die Ernte von 23 Plantagenbäumchen! Dieser Baum hat bereits Kaiserluft veratmet. Stünde er nicht im Privatgarten, sondern 1m entfernt auf öffentlichem Grund, wäre es ein Naturdenkmal. In meiner Familie kennt die 5. Generation bereits  sein besonderes Fruchtaroma. Derart alte und hohe Bäume können nicht mehr mit der Leiter beerntet werden. Die Früchte fallen reif in ein darunter aufgestelltes Erntenetz. Die Frucht ist nicht lange lagerbar, weshalb sie aus dem Anbau völlig verschwunden ist, aber sie ist ein Hochgenuss unter Kennern. Sie liefert die Grundlagen für Senfe zu Käse, einfacher Hausmannskost, Eis und Aufstrichen. 

Gelbe Wilde Mirabellen und blaue Wilde Pflaumen können von Baum zu Baum recht unterschiedlich sein. Sie zu unterscheiden, erhalten die gelben Früchte von mir Namen aus Bayern, der Schweiz und von hier wie Kriecherl, Zyberli undWilde Mira, die blauen Zibärtle oder Zipperle. Die Früchte sind fruchtiger und säuerlicher als ihre Kulturverwandten.  Sie sind die Früchte, die am variantenreichsten verarbeitet werden können als Basis für Brotaufstriche, Curries, Eingewecktes, für Eis, Kuchen und Käse- und Fleischgerichte.

Blumen und Kräuter des Sommerwiese finden sich in Ringelbumensalbe und Johanniskrautöl verarbeitet. Aus Wildkräutermischungen lassen sich schmackhafte Kräuterbrote und Eiergerichte herstellen.


... aus der Frühjahrsproduktion

 

Verfeinern Sie Ihre Erdbeeren doch einmal mit Waldmeistersirup. Dieser harmoniert geschmacklich auch sehr gut in Joghurt oder Buttermilch. Auch Löwenzahnblütensirup hat eine honigsüße Note, er muss den Vergleich mit Löwenzahnblütenhonig geschmacklich nicht scheuen. Er wird als Erfrischungsgetränk und zu Griechischem Joghurt empfohlen.

Duftrosen ist etwas für Liebhaber als Brotaufstrich, Essig, Sirup, Zucker oder Salz.

Holunderblüten liefern eine aromatische Grundlage für  Brotaufstriche, Sirup und -essig.

Die Frühsommerblüten bewahren ihr Düfte im Glas für Salate, Brötchen und viele leichte Sommerspeisen.



Picknick-Frühstück im Weinberg auf meiner Streuobstwiese im Frühling und Spätsommer 2021

Seien Sie mein Gast, und genießen Sie bei einem Wiesenfrühstück den Blick in die Rheinebene!

Ihr Picknickkorb enthält viele meiner Produktköstlichkeiten in Trank und Speise. Ein ganzheitliches Erlebnis im Freien - direkt dort, wo die Früchte wachsen, immer dann, wenn die Wiesenmahd es zulässt.

Veranstaltungsdetail ab März 2021 hier unter Aktuelles!



Verjüngungskur eines Hundertjährigen

Der Geißhirtlebirnbaum im elterlichen Garten wird auf 120 Jahre geschätzt. Er ist einer der letzten großen alten Streuobstbäume, die im Zuge üblicher neuzeitlicher Siedlungsentwicklungen dank der Leckerei und Liebhaberei seiner Besitzer im Garten stehen bleiben durften. Mit seiner außergewöhnlichen Blütenpracht ist er Zeuge aus kaiserlichen Zeiten, in der die Blühende Bergstraße ihren Namen erhielt.

Sein Ertrag ist das Leckerste, was Birne zu bieten hat und übersteigt den eines heute üblichen kleinen Plantagenbaums um das 23-Fache! Trotz seines Alters ist er immernoch äußerst vital.

Grund genug, ihn wohlwollend zu pflegen. Im November 2020 erhielt seine von erfahrenen Obstbauern solide aufgebaute Form wieder einen Verjüngungs- und Vitalisierungsschnitt.

Nur Könner, die die Klettertechnik im Baumschnitt beherrschen und an die äußeren Äste in 10 Meter Höhe sicher gelangen können, sind in der Lage einen so alten Baum gebührend zu pflegen - mit hervorragendem Ergebnis, wie ich finde.